Organspende?

Hände hoch: Wer hat schonmal ernsthaft über Organspende nachgedacht?

Ich habe das schon einige male getan, und für mich schon entschieden, dass ich zur Organspende bereit wäre. Doch einen Ausweis darüber hatte ich bisher nicht. Muss wohl aus Faulheit gewesen sein, dass ich das bisher nicht weiter verfolgt habe. *schäm*

Doch heute habe ich bei Patrick folgendes Video gefunden:

Ein Aufruf der Suchmaschine meiner Wahl, „Organspende“ als Suchbegriff eingegeben, und keine fünf Minuten später war die Bestellung für meinen Ausweis auch schon raus.

Wie das geht? Ganz einfach:

Der Ausweis wird euch dann zugeschickt.

Es gibt auch die Möglichkeit, ihn selbst auszudrucken. Dazu auf „PDF-Dokument“ oder „Druckversion zum Ausfüllen am PC“ klicken. Alles ganz einfach.

Wenn ihr dann den Ausweis vor euch liegen habt, braucht ihr ihn nur noch ausfüllen und in eure Brieftasche, Handtasche oder Portemonnaie stecken und immer mit nehmen. Sollte dann mal der Fall der Fälle eintreten, wissen die Ärzte, wie sie mit euch umzugehen haben. (Möge dieser Tag noch ganz lange hin sein).

Wer sich nun vorher noch informieren möchte, und das würde ich jedem raten, der das noch nicht getan hat, der kann sehr viel nachlesen auf den folgenden Seiten:

Wo ihr euren Ausweis bestellt oder herunter ladet, bleibt natürlich euch überlassen. Ich bin bewußt über die Seite der Bundeszentrale gegangen, weil ich denke, dass da meine Daten am besten aufgehoben sind.

Übrigens ist der Ausweis kein amtliches Formular. Man kann seinen Wunsch auch ganz einfach formlos niederschreiben. Dies sollte allerdings so geschehen, dass Zweifel an dem Wunsch zur Organspende ausgeschlossen werden können.

Egal wie ihr es tut, egal, wie ihr euch entscheidet: Denkt darüber nach. Jedes gespendete Organ, dass ihr nach eurem Tod eh nicht mehr benötigt, kann einem anderen Menschen helfen zu überleben oder ein sorgloseres Leben zu führen.

Videos der Woche IV

Am 30. Mai war Weltuntergang. Habe ich leider verpasst. Aber die passende Musik dazu habe ich jetzt gefunden:

Orangensaft ist langweilig? Werbung für Orangensaft ist noch langweiliger? Ich habe das Gegenbeispiel gefunden (Übrigens, die meinen mit „Bits“ die Orangen ;-).):

Der iPhone-Killer schlechthin. Den muss ich einfach haben!

Die Sendung mit der Maus ist immer noch eine der besten im deutschen Fernsehn. Und da werden natürlich auch qualitativ hochwertig die verschiedenen Berufe vorgestellt. Wie hier die Müllabfuhr:

… und die Feuerwehr:

Die Musik ist gar nicht mal so schlecht, schöner Song für eine Stadt, die nicht oft in der Öffentlichkeit steht. Aber der Typ….:

Quellen:

  1. totschka.wordpress.com
  2. blog.gilly.ws
  3. Holger, Stefan, Cashy 🙂

Videos der Woche III

Veräppelung des Pixar-Intros. Das Ende der Lampe:

Werbung für Adidas der etwas anderes Art. Ein streitbarer Content. Bitte dazu unbedingt Gillys Blog lesen und auch die Kommentare:

Die spinnen, die Finnen. Vier finnische Musiker stellen sich mit ihrem alten Polo irgendwo in die Pampa, haben da Instrumente reingepackt und spielen/singen „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Natürlich bei weitem nicht so gut wie das Original und ein Freund von mir würde mich dafür töten, dass ich das Video hier poste. Aber die Idee finde ich cool :-):

Und wieder mal eine klasse Werbung von T-Mobile. Angry Birds fliegen durch Barcelona.

Fängt seltsam an, ist aber sehr coole Realsatire. „Can I be your friend?“:

Der Aralsee:

Evolution von Stuxnet:

Quellen:

Videos der Woche II

Wieder die Videos der letzten Woche. Lustig, musikalisch, tiefsinnig, traurig. Alles ist dabei.

Pro Infirmis – Kommen Sie näher:

Meine Freundin sollte von Apple sein:

I’m the computer man:

World’s largest LEGO Great Ball Contraption at LW 2011 (Achtung, das Video ist fast 13 Minuten lang):

Fußballer bei Sit-Up-Übungen:

Eigentlich sollten die Videos schon am Montag online gehen. Aber ich war über Pfingsten in Dänemark, und von dort aus war das etwas schierig. Also hier mit zwei Tagen Verspätung.

Videos der Woche I

Ich sitze sehr viel am Rechner, und mein Hauptwerkzeug ist dabei mein Browser. Hauptsächlich benutze ich den Firefox, habe aber auch Opera und Chrome installiert. Über meinen Firefox habe ich ja schon ein wenig geschrieben. Nun soll es aber nicht um die anderen beiden Browser gehen, sondern um dass, was mir immer wieder auf meinem Weg durchs Web vor die Nase springt. Und wer den Titel gelesen hat, wird wissen, was ich meine.

Da das hier der erste Artikel dieser Art ist, kommen auch noch ein paar ältere Videos dazu, denn ich mußte meinen Feed-Reader gerade migrieren. Bloglines hatte aus unerklärlichen Grünen einfach mal alle meine Abos gelöscht. Ich war erst vor einigen Wochen von TTRSS zu Bloglines gewechselt, weil mir TTRSS einfach zu langsam wurde. Zum Glück habe ich noch eine Fallback-Version im Google Reader, wo ich fast alles, was ich zuletzt aboniert hatte, auch drin habe. Nur waren da auch sehr viele Artikel drin, die ich schon gelesen hatte. Und dabei sind mir einige Videos in die Hände gefallen, die ich echt klasse fand.

Also hier, einfach so hintereinander weg, ohne bewußte Reihenfolge:

Fucking Jedi:

Smartphonerennen:

Achtung: Verkehrserziehung auf die traurige Art:

Michael Bolton torpediert Rap-Video/Song:

So können nur Männer Klavier spielen ^^:

J.B.O. – Verteidiger des Blödsinns:

Alle Popsongs bestehen aus vier Akkorden!

Ich bin kein Biertrinker, aber diese VBlog-Reihe ist cool:

Gefunden habe ich die ganzen Videos in meinem Feedreader. Quer Beet durch alle abonierten Blogs. Ein paar davon stehen in meiner Blogroll auf der rechten Seite. Besucht die mal, die liefern echt guten Content.

Wer übrigens der Meinung ist, ich hätte ganz bestimmt, auf jeden Fall was vergessen; unten ist das Kommentarfeld. Einfach rein mit dem Video. Oder schickt mir eine Mail. Dann kann ich es vielleicht nächste Woche mit aufnehmen.

Und gerade eben, wo ich noch 2-3 Links einfügen will, stelle ich fest, dass Bloglines alle Daten wieder hat. So kann ich Google erneut „ciao“ sagen und wieder Bloglines benutzen.

DefCon 18: Pwned by the owner

Mit dem Untertitel „What happens, when you steal a hackers computer“ wurde ein Video von der DefCon 18 bei Youtube veröffentlicht, das eine gute Rede von ZOZ wieder gibt. Über 21 Minuten ist es lang, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich das ganz anzuschauen.

Nach einer kurzen Geschichte, die nicht wirklich zum Vortrag gehört, geht es um den Besitzer eines Macs und seiner über zwei Jahre dauernden Fahndung nach seinem Rechner. Dazu nutzt er geschickt die einzelnen Programme und Dienste, die er auf seinem Rechner installiert hatte, und an denen der Dieb nichts ändern konnte. Einzige Möglichkeit für diesen wäre gewesen, die Festplatte zu säubern und das OS neu zu installieren. Hat er aber nicht gemacht. Und so wurde bei jeder Verbindung mit dem Internet die IP-Adresse bei dyndns aktualisiert, der VNC-Dienst wurde gestartet usw.

Der Besitzer zeigt, welche Informationen er über den Dieb finden konnte, indem er seine Benutzung des Rechners beobachtete und z.B. angelegte Dateien durchging.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich das Video auf jeden Fall mal anschauen, denn Vortragende bringt die Geschichte echt gut rüber, mit viel Witz und Ironie.

Ein wenig Bauchschmerzen habe ich allerdings bei dem Vortrag auch, was ich hier auch nicht unerwähnt lassen möchte. ZOZ präsentiert den Menschen, den er als Dieb überführt, mit allen Daten: Name, Adresse, E-Mail, Facebook usw. Er gibt ihn der Öffentlichkeit preis und stellt ihn an den Pranger, ohne das klar wird, ob er wirklich der Dieb ist. So könnte er auch einfach den Computer auf dem Schwarzmarkt gekauft oder von einem Kumpel bekommen haben. Dann wäre der falsche betroffen. Solche (Vor-)Verurteilungen und Veröffentlichungen laufen gegen mein Gefühl für Recht und Gesetz, weil hier in gewisser Weise Selbstjustiz ausgeübt wird. Da das aber jeder für sich selbst entscheiden muss, und ich den Sachverhalt an sich echt klasse finde, habe ich das Video eingebunden.

Beyond Black Mesa

Wer hat alles Half-Life gespielt? Wer hat alles Half-Life 2 gespielt? Und vor allem, wer hat Half Life: Opposing Force gespielt?

Ich habe die beiden erstgenannten Titel durchgezockt, viele Nächte durchgemacht, weil diese Spiele ungemein fesselnd sind, mit ihrer Kombination aus First-Person-Shooter, Rätseln, ihrer Atmosphäre und ihrem Setting.

Schon seit einigen Tagen ist ein Kurzfilm auf Youtube online (aktuell 1.067.142 mal angeschaut), der uns wieder in die Welt von HL eintauchen läßt. Adrian Shephard steht im Mittelpunkt, er muss mit zwei Widerstandskämpfern eine Nachricht an die Außenwelt schicken. Dabei werden die drei von Zombies und Black Ops-Soldaten verfolgt, müssen sich durchkämpfen, Auswege suchen, wo auf den ersten Blick keine sind und möglichst am Leben bleiben.

Der Fanfilm, der mit einem Budget von $1.200,00 wirklich sehr günstig gedreht wurde, nimmt die Stimmung, die Atmosphäre der Half Life-Welt perfekt auf. Mit vielen Details erinnert er an die Spiele, seien es die Röhrenlabyrinte, die Gesundheitsdose mit dem zugehörigen Soundeffekt oder die sehr gut dargestellten und kostümierten Zombies und Soldaten.

Schaut euch das Video auf der Website des Projekts an: beyondblackmesa.com, es lohnt sich.

Improv Everywhere

Gestern bin ich auf den Youtube-Channel von Improv Everywhere gestoßen. Das ist eine “comedic performance art” Gruppe aus New York City, die 2001 gegründet wurde. Ich bette hier mal zwei Videos der Gruppe ein, denn Bilder sagen in diesem Falle sicher mehr als der schönste Artikel.

#1: “Who You Gonna Call?”

 

#2: “Star Wars Subway Car”