Ein Herz für Blogs

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Kai Müller von Stylespion.de hat diese Aktion ins Leben gerufen und alle Blogger gebeten, ihre liebsten Blogs heute, dem 21.4., in ihren Blogs vorzustellen.

Also fange ich meine Liste mal an:

1. stadt-brenerhaven.de

stadt-bremerhaven.de
Cashy veröffentlicht hier sehr viel zu Software und Hardware, und gibt damit immer wieder Tipps zu Perlen, die man noch gar nicht kennt. Drum herum gibt es dann manchmal noch ein bisschen was privates und ganz selten auch mal etwas, das zur Blog-URL passt, nämlich der Stadt Bremerhaven.

Aber herauszuheben sind vor allem Cashys portable Versionen von bekannten Programmen wie z.B. Firefox, Thunderbird, Filezilla, Pidgin etc., die er ständig aktuell hält und auch über deren Updates berichtet.

2. blog.tim-bormann.de

timbobs blog

Tim berichtet sehr viel über Software, die sich mit Datensicherheit beschäftigt. Sei es nun Backup, Verschlüsselung oder Datenrettung. Nebenher bringt er immer wieder Tipps, die das Benutzen Windows im Alltag erleichern.

3. blog.visusnet.de aka. Testbild

blog.visusnet.de

Ein Essener Student schreibt über seinen Alltag, über Codeschnipsel und ein bisschen sein Studium. Leider bloggt er nicht täglich (trotzdem häufiger als ich), aber es ist immer wieder interessant zu lesen, was er da von sich gibt.

4. pottblog.de

pottblog.de 

Als echter Ruhrpottler gehört natürlich auch der Pottblog zu meinem Favoriten. Neben viel Politik kommen auch immer wieder interessante Beiträge rund um Bochum und das Ruhrgebiet. Auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich für die nähere Umgebung hier im Pott interessiert.

Und was Jens besonders sympatisch macht: Er ist auch BVB-Fan :-).

 

So, das solls erstmal gewesen sein. Die Reihenfolge gibt übrigens keine Wertung wieder, war rein zufällig so. Auch lese ich nicht nur diese vier Blogs, aber wenn ich hier alle vorstelle, wird der Artikel so umfangreich, daß es den Rahmen sprengt.

Falls ihr noch tolle Blogtipps habt, schreibt sie in den Kommentaren oder schickt mir den Link zu eurem Artikel in der Reihe “Ein Herz für Blogs”.

Noch ein Artikel zu den Internetsperren

Wie sieht eigentlich die Internetnutzung in 10 Jahren aus? Haben sich die Sperren durchgesetzt und alle Provider setzen sie um? Haben sich die Sperren auf andere Gebiete, wie schon heute befürchtet, ausgeweitet? Oder wurden sie wieder abgeschafft, weil sie wirkungslos sind? Wurden weitergehende Methoden entwickelt und eingesetzt?

Einen sehr faszinierenden Blick in die Zukunft wirft Alper Iseri auf basicthinking.de, mit einem fiesen Ende, daß ich nicht sofort verstanden habe.

Lest es euch selbst durch, es lohnt sich: http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/19/basic-sunday-das-freie-internet-ist-geschichte/

STOPP! – Sperren im Internet

1. Bild Seit gestern haben wir also Listen, die bei fünf Providern in den DNS-Servern einzelne Seiten sperren. Diese Listen werden vom BKA ständig aktuell gehalten und sollen nur Seiten mit kinderpornographischem Inhalt enthalten.

Doch was bringen solche DNS-Sperren?

Ein Domain-Name-Service – Server verknüpft einen Domainnamen mit einer IP-Adresse. Rufe ich also im Internet eine Domain auf, dann fragt (einfach gesprochen) mein Browser beim DNS-Server nach, wie die IP-Adresse zu dieser Domain ist und richtet dann seine Anfrage an den Server mit dieser IP-Adresse. Ist nun kein DNS-Eintrag vorhanden, so kommt die Fehlermeldung "Adresse nicht gefunden".

Gleiches gilt für eine Sperre, in der aktiv die Verknüpfung von Domainnamen und IP-Adresse in diesen DNS-Servern gesperrt wird.

Doch leider beteiligen sich halt nur fünf Internetprovider an diesen Sperren, andere Zugangsanbieter haben auf ihren DNS-Server als noch die Verknüpfung von Domainname und IP aktiv. Außerdem gibt es solche Sperren nicht im Ausland.

Und daraus ergeben sich auch schon die zwei Möglichkeiten, wie man so eine Sperre umgehen kann:

  • Man spricht den Server mit dem illegalen Inhalt direkt über seine IP-Adresse an.
  • Man fragt bei anderen DNS-Servern ohne Sperren an.

Beide Punkte sind eine Fingerübung, selbst für Laien.

Daraus ergibt sich, daß diese DNS-Sperren ziemlich wirkungslos sind.

2. Bild Hinzu kommt noch, daß das Übel nicht direkt an der Quelle gepackt wird. Die Inhalte bleiben auf den Servern und, wie oben dargstellt, ist es ein leichtes, an sie heranzukommen. Sofern die Inhalte in Deutschland auf Servern liegen, müssen die Hoster die Inhalte löschen, die Kundendaten ans BKA geben und diese Menschen aus dem Verkehr gezogen werden. Werden die Daten im Ausland gehostet, so ist es natürlich schwieriger, an die Anbieter zu kommen. Da muss man dann länderübergreifend zusammen arbeiten. Nur das kann zu einem nachhaltigen Erfolg führen.

Denn diese Sperren sind jetzt nur Augenwischerei. Sie bewirken kaum etwas, aber die Politik kann sagen, sie hätten ja was unternommen.

Außerdem wird noch von einigen Organisationen davor gewarnt, daß durch diese vom BKA geführten Listen auch andere Inhalte gesperrt werden könnten, die nichts mit Kinderpornographie zutun haben. Zunächst solche Inhalte, die genause illegal sind, dann welche, die sich in der Grauzone der Gesetze bewegen, und irgendwann kann man es nicht mehr wagen, sich generell kritisch zu äußern. Freie Meinungsäußerung ade.

 

Bildquellen:

  1. heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fuenf-Provider-unterzeichnen-Vertrag-zu-Kinderporno-Sperren-213668.html
  2. blog-bremerhaven.de http://stadt-bremerhaven.de/2009/04/17/willkommen-im-jahre-1984/

Hier noch ein kleines Update: Spreeblick hat heute seine Startseite geschlossen, statt dessen präsentieren sie dort eine Protestseite, wo sich jeder eintragen kann, um seinen Protest gegen die Sperrlisten und die von der Regierung geplanten Gesetze kund zu tun. Also klickt auf: http://www.spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren/ und tragt euch ein

Chaos in der Formel 1

Macht sich die Formel 1 gerade lächerlich?

Zunächst wird Jarno Trulli (Toyota) bestraft, weil er in der Safety-Car-Phase am Ende des Rennens Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) überholt hat, nachdem er von der Strecke gekommen ist und danach seinen Platz wieder einnehmen wollte. Hamilton war sich wohl nicht sicher gewesen, ob er überhaupt an Trulli vorbei fahren durfte, und hat deshalb diesen wieder vorbei gewunken. Trulli war davon ausgegangen, daß Hamilton ein Problem hatte und ihn deshalb vorbei gewunken hat. Wegen dieses zweiten Überholvorgangs hat die FIA Trulli 25 Sekunden zusätzlich angerechnet, dieser ist von Platz 3 auf Platz 12 zurück gefallen und Hamilton war neuer dritter.

Nun hat die FIA heute Hamilton auf einmal disqualifiziert. Dazu noch das McLaren-Mercedes-Team. Was war da nun wieder los? Hamilton und McLaren-Mercedes-Verantwortliche sollen direkt nach dem Rennen gegenüber der Kommission bewußt falsche Angaben gemacht haben, die die Kommissare irregeführt hätten. Wieso sie nun zu dieser Annahme kommen, ist laut Kicker nicht bekannt.

McLaren-Mercedes wird wohl nicht gegen dieses Urteil vorgehen, weil sie ihre Kräfte für die nächsten Rennen bündeln wollen, sie haben ja noch einiges auf Teams wie Brawn-GP, Red-Bull oder Sauber-BMW aufzuholen, die sie wohl bei normalem Rennverlauf nicht eingeholt hätten.

Außerdem wird heute nochmal wegen der Bestrafung von Sebastian Vettel nachverhandelt, denn dieser soll am Sonntag 10 Plätze nach hinten in der Startaufstellung geschoben werden, weil er kurz vor Rennende mit Robert Kubica kollidierte. Doch laut Aussage von Vettel hatte er gar keine Chance, hat sogar alles dafür getan, damit er Kubica nicht trifft. Mal schauen, was da nun rauskommt.

Heute also zwei Verhandlungen. Ein Ergebnis haben wir, mal schauen, wie das zweite ausfallen wird.

 

Nebenher wird immer noch kräftig über den neuen Diffusor gestritten, den ein paar Teams, Brawn, Toyota und Williams, verwenden. Der Diffusor ist am Heck des Autos angebracht und darf nur eine festgelegte Breite und Höhe haben. Diese drei Teams haben noch darüber Luftschächte verbaut. Zunächst wurden diese Teile verboten, dann wieder erlaubt, jetzt wird am 14.04. entschieden.

Doch dann sind schon zwei Rennen gefahren und das dritte steht kurz bevor. In Australien haben mit Button, Barrichello (beide Brawn) und Trulli drei Fahrer auf dem Podest gestanden, die diesen Diffusor im Heck hatten. Dazu Timo Glock (Toyota, 4.) und Nico Rosberg (Wiliams, 6.) in den Punkten. Wie es in Malaysia aussehen wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber nach den starken Auftritten der drei Teams kann man davon ausgehen, daß bestimmt die Hälfte der Fahrer in den Punkten bei diesen Teams beschäftigt sind. Will man diese dann alle nachträglich disqualifizieren? Damit wären zwei Rennen bisher erst vorläufig gewertet, die nachträglichen Sieger, in Australien Alonso (Renault), Buemi und Bourdais (beide Toro Rosso) um ihre Siegesfeier gebracht.

Sollte es nicht zu einer nachträglichen Disqualifikation kommen (siehe Link Präzedenzfall Renault), dann müßten sich alle anderen Teams verarscht vorkommen. Denn die drei oben genannten Teams haben illegale Vorteile in den ersten beiden Rennen genossen. Und dafür werden sie noch nicht einmal bestraft. Da könnte ja jeder erst mal was einbauen, und wenn es nachträglich als illegal erkannt wird, dann wird es halt wieder rausgenommen. Aber erst mal hat man den Vorteil.

Vor der Saison hätte die Legalität der Diffusorlösungen geklärt sein müssen. Ich gehe davon aus, daß die FIA vor der Saison alles ordentlich und eingehend geprüft hat. Wenn sie da die Fahrzeuge der betroffenen Teams als legal eingestuft haben, dann ist alles okay. Wenn z.B. die Diffusor nachträglich eingebaut wurden, dann müssen die einmal abgenommen werden, und dann ist Ruhe im Karton.

 

Und gleich noch eine Panne beim Australien-GP, wenn auch nur eine kleine: Nach dem Crash von Kazuki Nakajima in der 18. Runde haben die Streckenarbeiter an die Rennleitung gefunkt, daß sie alles im Griff haben. Das Auto war wohl schnell geborgen und die verstreuten Einzelteile eingesammelt. Doch dann sah die Rennleitung einen Kranwagen auf der Strecke, und schickte unverzüglich Bern Mayländer im Safety-Car auf die Piste. Das war aber schon in Runde 20, wo eigentlich alles geklärt war. Bis Runde 24 dauerte dann noch die Neusortierung des Feldes, denn hinter dem Safety-Car muss der Führende fahren, Janson Button, der leider gerade dann an der Box vorbei war, als Mayländer losgeschickt wurde. Als Button eingefangen war, mußten noch die Überrundeten raus, damit sie beim Neustart nicht stören. Also 5 lange Runden, in denen die Autos gemütlich hinter dem Safety-Car hergurken, ohne das es eigentlich nötig gewesen wäre.

Wer noch mehr dazu lesen möchte, dem empfehle ich folgende Links:

Teil 1:

DerWesten.de: Toyota verzichtet auf Berufung

Kicker online: Lewis Hamilton disqualifiziert

Auto Motor und Sport: Sagte Hamilton die Wahrheit?

Auto Motor und Sport: Sebastian Vettel erhält zweite Chance

Teil 2:

Auto Motor und Sport: Diffusor-Streit in Melbourne: Fronten sind weiter verhärtet

Kicker online: Briatore: “Bande von Banditen”

Kicker online: FIA verhandelt am 14. April

Kicker online: Präzedenzfall Renault

Teil 3:

Auto Motor und Sport: Das Geheimnis der ersten Safety-Car-Phase

Domain-Karte von United-Domains

United-Domains verschenkt noch bis Ende des Monats und solange der Vorrat reicht eine große Domain-Karte an alle Blogger, die auf diese Aktion hinweisen.

Informationen zur Domain-Karte findet ihr unter dieser Adresse: http://www.domain-karte.de/.

Hier noch eine Vorschau, damit ihr euch vorstellen könnt, wie diese Karte aussieht:

vorschau

Wer mitmachen möchte, schaut mal auf diese Seite: Link

Update (03.04.2009): Die Karte ist vorgestern eingetroffen. Jetzt muss ich dafür mir mal ein schönes Plätzchen suchen. Über meinem Schreibtisch wäre nicht schlecht. Ich setze hier ein Foto rein, wenn sie hängt.